DAX Chartanalyse – Aktuelle Chartanalysen für den DAX

 

In diesem Artikel führen wir gemeinsam eine DAX Chartanalyse durch. Wir werfen einen Blick auf ähnliche Chartkonstellationen in den letzten 20 Jahren. Außerdem gehe ich auf den aktuellen Status der Börsenampel ein.

 

 

DAX Chartanalyse für Januar 2021

Die Börsenampel war zuletzt am 15. September auf GELB gewechselt und hatte damit eine erste Warnung gegeben, dass der Aufwärtstrend des DAX schon bald beendet werden könnte. Tatsächlich konnte der DAX den Aufwärtstrend nicht verteidigen und war wie erwartet zunächst in eine Seitwärtsbewegung übergegangen. Diese Seitwärtsbewegung wurde am 28. September beendet und der DAX ist anschließend bis auf 11.550 Punkte gefallen, was einem Verlust von 1.660 Punkten oder einem Minus von rund 12,5 % entspricht. In meiner Analyse vom 30. Oktober hatte ich eine Trendwende auf dem damaligen Kursniveau von 11.550 prognostiziert, was tatsächlich so eingetreten war. Sogar viel schneller als erwartet hatte sich der DAX bis auf 13.300 Punkte erholt, ein Kursgewinn von mehr als 15% ! Anschließend ist der DAX in eine mehrwöchige Seitwärtsbewegung übergegangen. Dieser DAX Ausblick befasst sich nun mit der Frage, wie es im Jahr 2021 weitergehen könnte.

 

Blick in die USA

Um die Lage am Aktienmarkt einschätzen zu können, lohnt sich immer ein Blick über den großen Teich in die USA.

 

Chartanalyse S&P 500

Der S&P 500 ist dem DAX schon etwas voraus gelaufen, da der Index bereits Anfang November ein neues Allzeithoch erreichen konnte. Seitdem schraubt sich der Index innerhalb eines kurzfristigen Aufwärtstrends langsam aber kontinuierlich weiter nach oben. Die Prognose für die ersten Wochen im neuen Jahr erwartet, dass dies nun erstmal so weitergehen könnte. Solange die kurzfristige Trendgerade, die aktuell bei 3.664 Punkten verläuft, nicht unterschritten wird, ändert sich an diesem Szenario nichts. Sollte dieser Trend dennoch gebrochen werden, dann könnte der Bereich zwischen 3.500 und 3.585 eine erste Unterstützung bieten.

DAX Chartanalyse

S&P 500, Chart erstellt mit tradesignalonline.com

 

DAX Chartanalyse

In blau ist der favorisierte Verlauf der aktuellen DAX Analyse für die nächsten Wochen dargestellt. In Schwarz habe ich den favorisierten Verlauf der letzten Analysen im Chart belassen. Wie man erkennen kann, sind viele der Prognose mehr oder weniger exakt eingetroffen. In grau ist das Alternativszenario für die nächsten Wochen dargestellt.

Die letzten Wochen waren im DAX von einem engen Seitwärtstrend geprägt. Die Kurse verliefen seit dem 10. November in einem engen Band zwischen 13.000 und 13.500 Punkten. Am 16. Dezember unternahm der DAX einen ersten Versuch, aus diesem engen Band noch oben auszubrechen, was zunächst misslang. Der DAX fiel auf die untere Begrenzung des Seitwärstsbandes zurück. Am 23. Dezember wurde die obere Grenze des Seitwärtsbandes erneut durchbrochen und bisher scheint dieser Ausbruch erfolgreich zu sein.

Die aktuelle favorisierte Prognose (blau) sieht vor, dass sich der DAX nun weiter nach oben absetzen könnte und den amerikanischen Indizes nachfolgen könnte, die diese Entwicklung bereits vor einigen Wochen vollzogen haben. Wie schnell diese Entwicklung erfolgt, lässt sich nur schwer abschätzen. Der S&P 500 hat sich eher langsam nach oben geschraubt, was auch beim DAX möglich ist.

Im alternativen Szenario (grau) könnte der DAX bei aufkommender schlechter Nachrichtenlage wieder in das Seitwärtsban zwischen 13.000 und 13.500 Punkten zurückfallen. Der Bereich bei 13.000 Punkten könnte hierbei zunächst als gute Unterstützung dienen. Sollte der Index unter 13.000 Punkte fallen, wäre die Lage neu zu bewerten, da dann mit weiteren Kursverlusten bis auf rund 12.450 Punkte gerechnet werden müsste.

 

DAX Ausblick

DAX Chartanalyse, Chart erstellt mit Tradesignalonline.com

 

DAX Umsatzentwicklung

Der Blick auf die Umsatzentwicklung (Balkendiagramm unter dem Chart) zeig, dass der Ausbrauch aus der Seitwärtsrange nicht mit einem Umsatzangstieg verbunden war, was eigentlich ein schlechtes Zeichen ist. Im aktuellen Fall dürft dies aber auf die Weihnachtsfeiertage zurück zu führen sein. Viele Händler haben sich bereits im Weihnachtsurlaub befunden, so dass an der Börse die Umsätze zurück gingen.

 

DAX Ausblick auf 2021

Viele Strategen der großen Banken erwarten, dass 2021 ein recht gutes Börsenjahr werden könnte. Die Corona Pandemie könnte durch die im ersten Halbjahr stattfindenen Massenimpfungen eingedämmt werden, so dass die Wirtschaft wieder Fahrt aufnehmen könnte. Die Chancen stehen recht gut, dass der Biontech Impfstoff auch gegen die neu in Großbrittannien aufgekommene Virusvariante schützt. Mit dem kürzlich abgeschlossenen Brexit Deal ist eine weitere Unsicherheit beseitigt.

Die USA dürften mit Präsident Biden wieder in etwas ruhigeres Fahrwasser kommen, so dass die Entwicklungen in den USA besser abgeschätzt werden können. Da sich Biden dem Klimaschutz verschrieben hat, dürften vor allem Investitionen in Unternehmen aussichtsreich sein, die im Bereich der erneuerbaren Energien tätig sind.

Die Analysten der großen Banken erwarten überwiegend weitere leichte Zuwächse im DAX. Helaba, DZ Bank und die Deutsche Bank trauen dem DAX immerhin 14.000 Punkte zu. Die Commerzbank erwartet einen Endstand von rund 14.200 Punkten. Optimistischere Prognosen der Privatbank M.M. Warburg erwarten einen Endstand von bis zu 15.000 Punkten.

 

Fazit: Da der Seitwärtstrend im DAX nun nach oben verlassen wurde und die großen Indizes in den USA diese Entwicklung bereits vorweg genommen haben, wechselt die Börsenampel nun auf GRÜN. Der Status ändert sich auf Bestätigter Aufwärtstrend.

 

Neu: Finanzfreiheit Dach-wikifolio Smart Fox Dach Invest

Das Finanzfreiheit Dach wikifolio ist nun investierbar und kann bereits erste Erfolge vorweisen. Doch was sind wikifolio Zertifikate überhaupt? In meinen Artikeln über diese neue Art von Zertifikaten wird das Prinzip in wenigen Minuten erklärt. Hier mehr erfahren…

Um was handelt es sich beim Finanzfreiheit Dach wikifolio?

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Wir beachten hierbei natürlich auch die Signale unserer Börsenampel. Wir konnten so den Corona Crash fast vollständig vermeiden und den DAX im Jahr 2020 klar schlagen. Die Performance seit Auflegung im November 2019 liegt bei + 13 %, der DAX konnte nur 6 % zulegen. Durch unser konsequentes Risikomanagement konnte der Verlust während des Corona Crahs auf rund 10 % begrenzt werden, der DAX verlor im gleichen Zeitraum rund 40 %.

Hier können Sie sich direkt auf den Seiten von wikifolio.com über das Smar Fox Dach Invest wikifolio informieren. Hier mehr erfahren…

Smart Fox Dach wikifolio

Kursentwicklung Smart Fox Dach Invest wikifolio im Vergleich zum DAX, Quelle: wikifolio.com

 

DAX Chartanalyse für November 2020

Die Börsenampel ist bereits am 15. September auf GELB gewechselt und hat damit eine erste Warnung gegeben, dass der Aufwärtstrend des DAX schon bald beendet werden könnte. Tatsächlich konnte der DAX den Aufwärtstrend nicht verteidigen und ist wie erwartet zunächst in eine Seitwärtsbewegung übergegangen. Diese Seitwärtsbewegung wurde am 28. September beendet und der DAX hat mit einem Gap Down (abwärts gerichtete Kurslücke) eröffnet und ist im Tagesverlauf mehr als 500 Punkte gefallen. Das Ganze ist mit einem deutlich gestiegenen Handelsvolumen passiert. Auch in den Tagen davor und in den beiden Folgetagen lag das Handelsvolumen deutlich über dem Durchschnitt der letzten 50 Handelstage. Seit dem 15. Septemer ist der DAX bereits um 1.660 Punkte gefallen, was einem Minus von rund 12,5 % entspricht.

Wie bereits beschrieben hat der DAX die Seitwärtsbewegung am 28. Oktober beendet und ist in eine beschleunigte Abwärtsbewegung übergegangen. Ursächlich dafür waren vor allem die stark steigenden Neuinfektionszahlen mit dem Covid 19 Virus. Die Regierung hat einen weiteren Teil-Lockdown der deutschen Wirtschaft beschlossen, was eigentlich verhindert werden sollte. Der neuerliche Lockdown dürfte die deutsche Wrtschaft mit Umsatzausfällen in Milliardenhöhe belasten und somit die Wachstumserwartungen dämpfen. Auch im europäischen Ausland sieht es nicht besser aus. In vielen Nachbarländern steigen die Neuinfektionen sogar noch stärker an und die Regierungen reagieren teilweise mit noch drastischeren Maßnahmen. Diese Maßnahmen bremsen die Wirtschaft in den Nachbarländern aus und dürften das BIP dieser Länder stark belasten. An der deutschen Wirtschaft gehen diese Entwicklungen nicht vorbei. Als Exportnation könnte Deutschland die Nachfrageausfälle zu spüren bekommen.

Auch die Wahlen in den USA werfen ihre Schatten voraus. Bisher wurden bei einem Wahlsieg Bidens Kursverluste am Aktienmarkt befürchet. Inzwischen scheinen sich diese Befürchtungen aber nicht zu bewahrheiten. Die Kursverluste scheinen auch in den USA eher auf das Corona Virus zurück zu führen zu sein.

Der DAX als Barometer der deutschen Wirtschaft nimmt diese Entwicklung vorweg. Wie es nun mit dem DAX weitergehen könnte, erfahren Sie in meiner Chartanalyse für November 2020.

 

Blick in die USA

Um die Lage am Aktienmarkt einschätzen zu können, lohnt sich immer ein Blick über den großen Teich in die USA. Die Vorgaben aus den USA waren in den beiden Wochen alles andere als positiv. Alle wichtigen US Indizes mussten deutliche Kursverluste verkraften.

 

Chart S&P 500

Der S&P 500 hat in den letzten Tagen deutliche Kursverluste hinnehmen müssen und ist nun an der Unterstützung bei rund 3200 Punkten angekommen. Sollte diese Unterstützung halten, dann könnte in den nächsten Tagen eine Erholung Richtung 3500 Punkte starten. Sollte die Unterstützung nicht halten und der Index auf Tagesschlusskursbasis deutlich unter 3200 und damit unter die 200-Tage-Linie fallen, dann drohen weitere Kursverluste. Dies dürfte sich dann auch auf den DAX auswirken.

Chart S&P 500

Chart S&P 500, Chart erstellt mit tradesignalonline.com

 

Chartanalyse DAX

In blau ist der favorisierte Verlauf der aktuellen DAX Analyse für die nächsten Wochen dargestellt. In Schwarz habe ich den favorisierten Verlauf der letzten Analysen im Chart belassen. Wie man erkennen kann, sind alle Prognose nahezu exakt eingetroffen. Bei der letzten Prognose ist allerdings das Alternativszenarion zum Tragen gekommen. Die letzten Oktobertage waren im letzten Prognosepfeil der vergangenen Prognose jedoch nicht abgedeckt worden. In grau ist das Alternativszenario für die nächsten Wochen dargestellt.

Die aktuelle favorisierte Prognose (blau) sieht vor, sich der DAX an der Unterstützungszone zwischen 10.900 und 11.300 Punkten stabilisieren könnte. Sollte die Unterstützung im S&P 500 halten, dann könnte eine Erholung in den USA auch den DAX stabilieren. Sollten die Neuinfektionszahlen wieder spürbar sinken und die deutsche Wirtschaft nur geringe Einbußen erwarten, dann könnte sich der DAX wieder bis in an den unteren Rand der Seitwärtsrange bei rund 12.500 Punkten erholen.

Im alternativen Szenario (grau) könnte sich der DAX innerhalb der Unterstützungszone, die zwischen rund 10.900 und 11.300 Punkten verläuft, zunächst stabilisieren. Dort könnte der Erholungsbewegung allerdings der Schwung ausgehen und die Abwärtsbewegung könnte sich fortsetzen. Im ungünstigen Fall könnte der DAX bis zur nächsten Unterstützungszone zwischen 10.100 und 10.400 Punkten zurückfallen.

 

DAX Prognose November 2020

Börsenampel Signale Deutscher Aktienindex DAX, Chart erstellt mit tradesignalonline.com

 

Umsatzentwicklung DAX

Der Blick auf die Umsatzentwicklung (Balkendiagramm unter dem Chart) zeigt in den letzten Oktobertagen stark steigende Umsätze über dem 50-Tage-Umsatzdurchschnitt (blaue Linie im unteren Diagramm) bei deutlich fallen Notierungen. Dies könnte auf weiter fallende Kurse hindeuten, wie es auch im letzten Februar der Fall war.

Fazit: Vor dem Hintergrund einer möglichen Stabilisierung in den USA (siehe S&P 500) bleibt die Börsenampel zunächst auf gelb. Sollte der US-Markt jedoch weiter an Boden verlieren, dann wird der Status kurzfristig auf Rot geändert. Es folgt dann eine neue Beurteilung der Lage.

 

DAX Chartanalyse für Juli 2020

Die wichtigsten Börsenindizes konnten in den letzten Wochen seit dem 27. Mai deutlich zulegen. Der DAX konnte die Widerstandszone bei 11.500 Punkten nachhaltig überwinden und ist zwischenzeitlich um knapp 12 % gestiegen. Dieser Anstieg fand bei steigendem Umsatzvolumen statt, was als wichtiges Zeichen zu werten ist. Dies gibt Anlass zur Hoffnung, dass der Anstieg sich fortsetzen könnte. Das nächste Etappenziel liegt nun bei rund 13.000 Punkten. Hier verläuft die nächste Widerstandzone, die in der Grafik mit der roten Linie dargestellt ist. Diese Widerstandszone ergibt sich aus den 4 Kontaktpunkten aus dem Winter 2019/2020. Zu diesem Zeitpunkt fungierte dieser Bereich noch als Unterstützung. Anfang Juni diesen Jahres hat der DAX diese Zone bereits getestet und konnte die Zone im ersten Anlauf nicht überwinden. Aktuell läuft der nächste Anlauf auf diesen Bereich. Es ist zu erwarten, dass auch diesmal ein Überwinden nicht im ersten Anlauf gelingen wird.

In blau ist der favorisierte Verlauf der aktuellen DAX Analyse für die nächsten Wochen dargestellt. In dieser DAX Analyse steigt der Index in den kommenden Wochen an und peilt den Widerstand bei zunächst rund 13.000 Punkten an. Wenn es gut läuft, könnte dieser Bereich überwunden werden. Das nächste Etappenziel wäre dann der Bereich bei rund 13.500 bis 13.750 Punkten. Die graue Linie zeigt das alternative Szenario, das eintreten könnte, wenn die Aufwärtsdynamik nachlässt. Dann würde der DAX wieder in das Band zwischen 11.000 und 11.500 Punkten zurückfallen. Dieses Szenario könnte eintreten, wenn die weltweiten Sorgen um die Corona Pandemie nochmals zunehmen und die erfolgten Lockerungen wieder zurück genommen werden müssten.

Börsenampel

Börsenampel Signale am Beispiel des DAX, Chart erstellt mit tradesignalonline.com

 

DAX Chartanalyse für Juni 2020

Die Börsenampel ist am 27. Mai auf GRÜN gewechselt. Wir haben darüber in unserer letzten DAX Analyse berichtet. Es wurde erwartet, dass der DAX seine Erholungsbewegung mit zwischenzeitlichen kleineren Korrekturen fortsetzen wird und ein Zwischenziel bei rund 13.000 Punkten erreichen kann. Dieses Ziel wurde inzwischen beinahe erreicht und das viel schneller als wir erwartet hatten.

Der DAX ist sozusagen sofort ohne irgendeine Zwischenkorrektur in Richtung 13.000 Punkte losmarschiert und stand bereits am 8. Juni im Tageshoch bei 12.913 Punkten. Der DAX ist also von 11.530 Punkten am 27. Mai in wenigen Tagen auf 12.913 Punkte  gestiegen, ein Plus von knapp 12 %!

Die erwartete Zwischenkorrektur setzte dann ab dem 9. Juni ein und führte den DAX bis auf 11.598 Punkte zurück. Dies liegt ziemlich nahe an der oberen Unterstützungszone, die zwischen 11.000 und 11.500 Punkten verläuft. Nach dem Überwinden solcher Hürden, kommt es oft vor, dass der Markt dieses Niveau nochmals testet. Inzwischen konnte sich der DAX wieder ein wenig nach oben absetzen. Ich habe den Chart mit der Prognose von Ende Mai nochmal zum Vergleich in diesen Artikel aufgenommen.

 

Börsenampel

Börsenampel Signale DAX, Chart erstellt mit tradesignalonline.com

 

DAX Chartanalyse für Mai 2020

Zur Zeit befindet sich der DAX meiner Einschätzung nach innerhalb einer Erholungsbewegung eines übergeordneten Bärenmarkts. Daher bleibt die Börsenampel weiterhin auf gelb gesetzt. Der DAX befindet sich nun schon seit Anfang April in einer Seitwärtsbewegung, die zwischen der Unterstützungszone von 10.000 bis 10.500 Punkten und der Widerstandszone bei 11.000 bis 11.500 Punkten abläuft. In der Grafik ist dies durch die oberen und unteren horizontalen grauen Bänder dargestellt.

Ich habe die Prognose von vor 2 Wochen in Form der blauen Linien im Chart drin gelassen. Im großen und ganzen hat sich der DAX an den Fahrplan gehalten. Der DAX ist nur nicht bis 11.500 Punkte gestiegen, sondern hat vorher kehrt gemacht. Die Erwartung für die nächsten zwei Wochen ist, dass sich der DAX weiterhin in der Seitwärtszone bewegen wird. Er könnte nun wieder bis 11.200 oder ein wenig mehr ansteigen.

Eine größere Bewegung ist jedoch erst zu erwarten, wenn der Kurs entweder die obere Begrenzungszone oder die untere Unterstützungszone durchbricht. Welches Szenario eintreten wird, lässt sich heute schwer prognostizieren. Dies hängt vor allem davon ab, wie sich die Corona-Krise weiter entwickeln wird, sprich ob eine zweite Infektionswelle auftritt. Ebenfalls wird relevant sein, welche Meldungen aus der Wirtschaft kommen. Sollte ein größeres, für die Weltwirtschaft relevantes Unternehmen, in Schieflage geraten, dürfte sich dies deutlich negativ auf den Markt auswirken.

Chartanalyse DAX

Chartanalyse DAX, Chart erstellt mit tradesignalonline.com

 

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DAX Chartanalyse – Rückblick auf frühere Krisen der letzten 20 Jahre

Um die aktuelle Kursentwicklung in der Corona-Krise prognostizieren zu können, ist es immer ratsam auch einen Blick auf die Vergangenheit zu werfen. Spontan fallen mir da die Krise am Neuen Markt, die ab dem Jahr 2000 ihren Verlauf nahm, und auch die Subprime Krise der Jahre 2007 bis 2008 ein.

DAX Chartanalyse 2000

Neuer Markt Krise 2000 bis 2003, Chart Quelle ariva.de

Besonders nach starken Kursrückgängen, die innerhalb einer kurzen Zeitspanne auftreten, wie es im Juli bis September 2001 der Fall war, kann es auch zu signifikanten Kurserholungen kommen, die einen großen Teil der Abwärtsstreck wieder aufholen. Anschließend können jeodch weitere Abwärtsbewegungen auftreten.

In der Subprime Krise der Jahr 2007 bis 2008 war der Verlauf des DAX recht ähnlich wie zu Beginn dieser Krise. Im Januar 2008 ging es gleich zu Beginn des Jahres kräftig nach unten (siehe rote Box), gefolgt von einer Erholungsbewegung, die dann in eine Seitwärtsbewegung überging (1. grüner Pfeil). Diese Entwicklung erinnert mich stark an unsere aktuelle Entwicklung. Im Jahr 2008 ging es damals im März weiter nach unten.

Wie die Entwicklung in der aktuellen Krise weitergehen wird, bleibt abzuwarten. Möglichweise werden wir einen ähnlichen Verlauf sehen, wie in den Jahren 2008 und 2009. Starken Abwärtswellen folgen immer wieder Erholgsphasen, denen aber wiederum starke Abwärtswellen folgen.

DAX Chartanalyse 2007 bis 2008

DAX Verlauf 2007 bis 2008, Quelle ariva.de

 

Rückblick auf bisherige Empfehlungen

Neben den aktuellen Börsenampel-Signalen und der DAX Prognose 2020 findest Du bei uns auch regelmäßig Vorstellungen von unserer Meinung nach aussichtsreichen Unternehmen.

Hier ein paar dieser Unternehmen aus den letzten Wochen. Innerhalb kurzer Zeit wurden hier deutliche Kursgewinne erzielt.

Kursgewinne

Kursgewinne seit Vorstellung, eigene Darstellung

 

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Risikohinweis und Haftungsausschluss: Dieser Artikel stellt keine Empfehlung zum Kauf dieser Aktien dar. Die Einschätzungen hier stellen lediglich die persönliche Meinung des Autors dar. Die Angaben wurden mit größtmöglicher Sorgfalt recherchiert, jedoch kann keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommenen werden. Es wird zudem keine Haftung für mögliche Verluste übernommen. Bevor Du investierst informiere Dich über mögliche Risiken und sprich unbedingt mit dem Anlageberater Deiner Bank oder Sparkasse.

Hinweis zu möglichen Interessenkonflikten: Der Autor ist zum Zeitpunkt der Veröffentlichung in den Aktien direkt oder indirekt investiert.

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