DAX Chartanalyse – Deutet sich eine mittelfristige Richtungsentscheidung an?

 

In diesem Artikel führen wir gemeinsam eine DAX Chartanalyse durch. Wir werfen einen Blick auf ähnliche Chartkonstellationen in den letzten 20 Jahren. Außerdem gehe ich auf den aktuellen Status der Börsenampel ein.

Die Börsenampel ist bereits am 7. April beim DAX-Stand von rund 10.460 Punkten von rot auf gelb gewechselt und der Status war damit Erholung im Bärenmarkt. Der DAX konnte zwischenzeitlich zwar auf einen Stand von bis zu 11.200 Punkten ansteigen, doch ist er inzwischen wieder auf das Niveau von rund 10.500 Punkten zurück gekommen.  Der zwischenzeitliche Anstieg ist auf die weltweiten Stützungsmaßnahmen durch Regierungen und Notenbanken zurück zu führen. Gleichwohl ist die weltweite Wirtschaft durch die Pandemie weiterhin deutlich eingeschränkt.

 

 

DAX Chartanalyse im Mai 2020 – Die derzeitige Lage am Markt

Zur Zeit befindet sich der DAX meiner Einschätzung nach innerhalb einer Erholungsbewegung eines übergeordneten Bärenmarkts. Daher bleibt die Börsenampel weiterhin auf gelb gesetzt. Der DAX befindet sich nun schon seit Anfang April in einer Seitwärtsbewegung, die zwischen der Unterstützungszone von 10.000 bis 10.500 Punkten und der Widerstandszone bei 11.000 bis 11.500 Punkten abläuft. In der Grafik ist dies durch die oberen und unteren horizontalen grauen Bänder dargestellt.

Ich habe die Prognose von vor 2 Wochen in Form der blauen Linien im Chart drin gelassen. Im großen und ganzen hat sich der DAX an den Fahrplan gehalten. Der DAX ist nur nicht bis 11.500 Punkte gestiegen, sondern hat vorher kehrt gemacht. Die Erwartung für die nächsten zwei Wochen ist, dass sich der DAX weiterhin in der Seitwärtszone bewegen wird. Er könnte nun wieder bis 11.200 oder ein wenig mehr ansteigen.

Eine größere Bewegung ist jedoch erst zu erwarten, wenn der Kurs entweder die obere Begrenzungszone oder die untere Unterstützungszone durchbricht. Welches Szenario eintreten wird, lässt sich heute schwer prognostizieren. Dies hängt vor allem davon ab, wie sich die Corona-Krise weiter entwickeln wird, sprich ob eine zweite Infektionswelle auftritt. Ebenfalls wird relevant sein, welche Meldungen aus der Wirtschaft kommen. Sollte ein größeres, für die Weltwirtschaft relevantes Unternehmen, in Schieflage geraten, dürfte sich dies deutlich negativ auf den Markt auswirken.

Chartanalyse DAX

Chartanalyse DAX, Chart erstellt mit tradesignalonline.com

 

Strategieempfehlung bei aktueller DAX Chartanalyse

Im Status Erholung im Bärenmarkt, der zuvor vorgestellten DAX Chartanalyse und gelber Börsenampel ist weiterhin nicht die Zeit für breit angelegte Aktienkäufe. Die Cashquote sollte weiterhin hoch gehalten werden, um bei sich abzeichnender Besserung möglichst viel Kapital zur Verfügung zu haben, um in den Markt einzustiegen. Neue Käufe gilt es daher weiterhin weitgehend zu vermeiden. Ausnahmen bilden Unternehmen, die von der Krise profitieren oder die über ein stabiles Geschäftsmodell verfügen, das sehr krisenfest ist. Zu beachten ist aber, dass auch hier das Risiko extrem hoch ist. Auch hier müssen immer deutliche Kursverluste befürchtet werden. Daher sollte nur mit kleinem Einsatz agiert werden und der Stopp Loss (Kurs bei dessen Unterschreitung die Position verkauft wird) sollte eng gesetzt werden. Maximal sollte man Verluste von 8 bis 10 % bei einer einzelnen Aktienposition zulassen, um sein Kapital zu schützen.

 

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DAX Chartanalyse – Rückblick auf frühere Krisen der letzten 20 Jahre

Um die aktuelle Kursentwicklung in der Corona-Krise prognostizieren zu können, ist es immer ratsam auch einen Blick auf die Vergangenheit zu werfen. Spontan fallen mir da die Krise am Neuen Markt, die ab dem Jahr 2000 ihren Verlauf nahm, und auch die Subprime Krise der Jahre 2007 bis 2008 ein.

DAX Chartanalyse 2000

Neuer Markt Krise 2000 bis 2003, Chart Quelle ariva.de

Besonders nach starken Kursrückgängen, die innerhalb einer kurzen Zeitspanne auftreten, wie es im Juli bis September 2001 der Fall war, kann es auch zu signifikanten Kurserholungen kommen, die einen großen Teil der Abwärtsstreck wieder aufholen. Anschließend können jeodch weitere Abwärtsbewegungen auftreten.

In der Subprime Krise der Jahr 2007 bis 2008 war der Verlauf des DAX recht ähnlich wie zu Beginn dieser Krise. Im Januar 2008 ging es gleich zu Beginn des Jahres kräftig nach unten (siehe rote Box), gefolgt von einer Erholungsbewegung, die dann in eine Seitwärtsbewegung überging (1. grüner Pfeil). Diese Entwicklung erinnert mich stark an unsere aktuelle Entwicklung. Im Jahr 2008 ging es damals im März weiter nach unten.

Wie die Entwicklung in der aktuellen Krise weitergehen wird, bleibt abzuwarten. Möglichweise werden wir einen ähnlichen Verlauf sehen, wie in den Jahren 2008 und 2009. Starken Abwärtswellen folgen immer wieder Erholgsphasen, denen aber wiederum starke Abwärtswellen folgen.

DAX Chartanalyse 2007 bis 2008

DAX Verlauf 2007 bis 2008, Quelle ariva.de

 

Rückblick auf bisherige Empfehlungen

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Risikohinweis und Haftungsausschluss: Dieser Artikel stellt keine Empfehlung zum Kauf dieser Aktien dar. Die Einschätzungen hier stellen lediglich die persönliche Meinung des Autors dar. Die Angaben wurden mit größtmöglicher Sorgfalt recherchiert, jedoch kann keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommenen werden. Es wird zudem keine Haftung für mögliche Verluste übernommen. Bevor Du investierst informiere Dich über mögliche Risiken und sprich unbedingt mit dem Anlageberater Deiner Bank oder Sparkasse.

Hinweis zu möglichen Interessenkonflikten: Der Autor ist zum Zeitpunkt der Veröffentlichung in den Aktien direkt oder indirekt investiert.

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